Miniliga

Was ist die Miniliga

Die Miniliga ist eine kleine aber feine Fussballmeisterschaft für Menschen mit Handicap. Die meisten Spielerinnen und Spieler sind einer sozialen Institution angeschlossen oder sind in irgendeiner Weise auf Unterstützung angewiesen. Das fussballerische Niveau ist höchst unterschiedlich: vom ehemaligen Nachwuchsspieler bis zum blutigen Anfänger sind alle dabei. Im Moment gehören vier Mannschaften aus der Grossregion Solothurn zur Miniliga. Die Mannschaften spielen jeweils im Frühling (Vorrunde) und Herbst (Rückrunde) gegeneinander; dabei können wie bei echten Meisterschaften Punkte gesammelt werden. Gespielt wird auf dem kleinen Rasenfeld mit fünf Feldspielern und einem Goali.

Ziele der Miniliga: Sport, Freundschaft & Integration

Die Mannschaften der Miniliga geben allen Menschen eine Chance, sich im Fussball zu üben und zu verbessern. Dadurch kann die Freude am Sport geweckt und verstärkt werden, was sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Die Miniliga ist dabei für viele Spielerinnen und Spieler Antrieb, das Training regelmässig zu besuchen und vielleicht auch ab und zu abseits des Rasenplatzes Sport zu treiben.

Ausserdem fördert die Miniliga den Kontakt zwischen den Teams: es entstehen Freundschaften, welche auch ausserhalb gepflegt werden. Regelmässige körperliche Betätigung sowie soziale Interaktion sind für alle Menschen wichtig!

Die Mannschaften der Miniliga trainieren oft auf öffentlichen Fussballplätzen. Auf diese Weise kommen Trainer und Mannschaft mit den lokalen Fussballvereinen in Kontakt. Diese Annäherung ist enorm wichtig, da viele Ängste und Vorurteile erst durch direkte Begegnungen abgebaut werden. Die Miniliga trägt demnach auch dazu bei, gegenseite Sterotypen zu beseitigen und fördert auf diese Weise die Integration und den gegenseitigen Respekt.

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